Bindung kommt vor Bildung

Bindung kommt vor Bildung: soziale, emotionale und kognitive Entwicklung

„Erfolg ist die Nebenwirkung von Begeisterung“  (Andre Stern, 2014)

Gute Beziehungen und ein Klima gegenseitiger Wertschätzung und des Vertrauens bieten die beste Grundlage für Entwicklungs-Lern- und Bildungsprozesse.

„Die Qualitäten des Miteinanders sind – aus Sicht der Bindungsforschung – der Schlüssel zum Verständnis geringer oder großer Bereitschaft zur Teilhabe an auch anspruchsvollen Lernprozessen.“ (Grossmann und Grossmann, 2006).„Bei Kindern gibt es keine engagierte Bildung ohne persönliche Bindung oder zumindest engagierte Anteilnahme. Wenn man Bildung will, muss man sich auf Bindung einlassen. Wenn nicht zu Hause, dann in der schule.“ (Grossmann und Grossmann, 2006).

Bildung wird durch unzureichende Bindungserfahrungen im Elternhaus oder in der Schule beeinträchtigt. Sichere Bindung setzt die Aufmerksamkeits-Ressourcen frei, die für die Entfaltung kognitiver Fähigkeiten nötig sind.

 

Themen

  • Der Beziehungsaspekt im Bildungskontext
  • Selbst- und Affektregulation
  • Bindung als Entwicklungsaufgabe
  • Innere Arbeitsmodelle und Bindungsstörung
  • Bindungsstile, Verhalten und Lernen
  • Entwicklung von Metakompetenzen (Hüther)
  • Neurowissenschaften und Bindung
  • Neuropädagogik
  • Bildung und psychische Sicherheit
  • Intergrierte Theorie von Bindungs- und Bildungsprozessen
  • Geteilte Aufmerksamkeit und Bildung
  • Entwicklung von Intentionalität, Kausalität und Selbstwirksamkeit
  • Lernprozesse

Comments are closed.